T-PATHS Teilprojekt Hamburg

Die Pfade von Wissenstransfer entlang wissenschaftlicher Kooperationsnetzwerke werden anhand von gemeinsamen Publikationen und Patenten zwischen forschenden Organisationen mittels sozialer Netzwerkanalyse analysiert.

Im ersten Schritt werden Publikationsdaten von STEM+ Publikationen mit Ko-Autorenschaften deutscher Hochschul- und Wissenschaftsorganisationen als dynamisches Netzwerk modelliert. Organisationen werden hierbei als Knoten und gemeinsame Veröffentlichungen von Wissenschaftler*Innen beider Organisationen als Kanten abgebildet. Die Organisation verfügen über Attribute wie z.B. Formen (Universitäten, Institute, Kliniken etc.) und können in Sub-Organisationen (Fakultät, Forschungszentrum, Lehrstuhl) zerlegt werden. Zusätzlich werden Patentdaten mit relevanten Unternehmen erhoben, welche die Abbildung einer weiteren Netzwerkebene erlauben. Dadurch ist es möglich ein Multilevel Netzwerk aus unterschiedlichen Typen von interorganisationalen Verbindungen, den Publikations- und Patentierungs-Kooperationen von Organisationen verschiedener Formen, im Zeitverlauf beobachten. Dieses Netzwerk wird in einer relationalen Datenbank verwaltet, sodass Organisationsdaten und Verbindungsdaten um weitere Indikatoren angereichert werden können.

In einem zweiten Schritt analysieren wir die Entstehung von Transferpfaden in der Wissenschaft. Eine zentrale Prämisse hierbei ist, dass für den Transfer von neuem Wissen, soziale Interaktionen – in diesem Fall Ko-Publikationen - zentral sind. Des Weiteren, nehmen wir an, dass Wissen entlang von Ketten von Kooperationen zwischen Organisationsformen (Institute, Universitäten etc.) stattfindet und dort transformiert wird. Die Bedeutung von Verbindungen für den Wissenstransfer lässt sich mit gängigen Netzwerkanalytischen Verfahren (z.B. betweenness centrality) messen. Das erlaubt uns potenzielle Faktoren für Wissenstransfer zu testen, wie etwa der Entstehungsort oder die Disziplin. Um eine Abschätzung der Relevanz einzelner Pfade entlang von Verbindungen zu erhalten, können erfolgreiche Patente (z.B. bzgl. Zitationshäufigkeit der Patente) und erfolgreiche Publikationen (gewichtete Zitationshäufigkeit) als Endpunkte von Pfaden gesetzt und diese dann entsprechend des Erfolgs gewichtet werden.

 

 

 

 


News

T-PATHS Teilprojekt Hamburg
Morning Lectures on Institutional Analysis, August 25-30, 2024, Hamburg
16.07.24
Hiermit möchten wir zu den Public Morning Lectures des 20. SCANCOR PhD Workshop on Institutional Analysis, den Walter W. Powell initiiert hat, nach Hamburg einladen. An jedem Vormittag von Montag bis Freitag werden in zwei Vorträgen aktuelle Forschungsprojekte zur Diskussion gestellt. Die Public Morning Lectures sind kostenfrei, aber wir würden uns über eine vorherige Anmeldung freuen (Link unten).
T-PATHS Teilprojekt Hamburg, T-PATHS Teilprojekt Hannover
Paper submission from the T-PATHS Team accepted for the 36th Annual Conference of the "Consortium for Higher Education Researchers" (CHER)
23.04.24
The paper is titled "Transfer Paths in Biomedical Research. The Role of Universities from an Ecology of Translation Perspective" and focuses on preliminary quantitative and qualitative results from the T-PATHS project.
T-PATHS Teilprojekt Hamburg
The 20th SCANCOR PhD Workshop on Institutional Analysis
20.03.24
This year’s SCANCOR Workshop on Institutional Analysis will be hosted by the University of Hamburg in collaboration with the University of Mannheim. Join the event for a one-week intensive PhD workshop on institutional analysis. In the morning public lectures, leading international as well as local faculty present and discuss recent research broadly within the field of institutional theory. These talks are open to all. The Afternoon workshop sessions with international faculty are limited to PhD students who successfully apply to the workshop. Time and place: Aug. 26, 2024 9:00 AM – Aug. 30, 2024 5:00 PM, Hamburg, Germany

Hauptprojekt

Personen

Prof. Dr. Achim Oberg
  • Universität Hamburg
  • Universität Mannheim
Pavel Dimitrov Chachev
  • Universität Hamburg
  • Universität Mannheim
Olaf Kellermeier
  • Universität Hamburg
  • Universität Mannheim
Dr. Ata Makarem
  • Universität Hamburg
  • Universität Mannheim